Team

Ina Meyer StollIna Meyer-Stoll ist ZEGG Gründungsmitglied und Teil der Gemeinschaft seit 1984 und studierte Sonderpädagogin.

Ich liebe achtsame, authentische Kommunikation und Wahrheit mit Herz. Durch die Erfahrungen in der Gemeinschaft bin ich Expertin für Liebes- und Partnerschaftsfragen, meine Kreativität drückt sich aus durch einfühlsame und klare Gestaltung von sozialen Prozessen.

Christa Leila Dregger

Christa Leila Dregger ist Journalistin, Agraringenieurin und Aktivistin.

Sie lebt seit 37 Jahren in Gemeinschaften, davon 4 Jahre im ZEGG und 18 Jahre in Tamera, war weltweit unterwegs für das Global Ecovillage Network (GEN) und unterstützt und begleitet internationale Friedensinitiativen.

AchimAchim Ecker organisierte schon als Jugendlicher Bürgerinitiativen. Seine Liebe für das Leben brachte ihn dazu den Kriegsdienst zu verweigern. Er studierte Sozialarbeit in Kassel.

In den 80-ern wurde er Trainer für Gewaltfreie Direkte Aktion, z.B. bei der Graswurzelrevolution. 1985 schloß er sich der Urgemeinschaft des ZEGG, der Bauhütte an und ist bis heute eine tragende Säule im Gemeinschaftsaufbau und im ökologischen Wandel des ZEGG und an vielen Orten der Welt.

Weil die Quellen menschlicher Konflikte, soziale Ungerechtigkeit und Ausbeutung in unserer Psyche liegen, müssen wir auch dort mit der Transformation der Gesellschaft beginnen.

Obwohl doch unser schieres Überleben auf dem Spiel steht, setzen wir uns nur sehr oberflächlich, emotional und sentimental mit der Krise auseinander. Auf raffiniert subtile Weise haben wir versucht, uns von jedweder ernsthaften Verantwortung für den Zustand der menschlichen Familie freizusprechen, indem wir uns selbst und unsere kleine Bezugsgruppe als wirklich aufrichtig und friedliebend ansehen, während wir Außenstehenden, Anderen, machthungrigen Bösewichten alle Verantwortung für Krieg und Aggression zuschreiben.

Wir werden entdecken, dass es Systeme und Strukturen gibt, die unausweichlich zu Aggression, Ausbeutung und Krieg führen. Wir haben Aggression als Lebensart anerkannt. Wir erschaffen und verschanzen uns in Strukturen, die in Kriegen gipfeln. Es ist nicht möglich, die Strukturen beizubehalten und gleichzeitig Kriege zu vermeiden. Sie und ich, jeder einzelne, muss die eigene Verantwortung dafür erkennen, dass wir mit diesen Systemen kooperieren und uns somit an Gewalt und Kriegen beteiligen. Und dann müssen wir uns fragen, ob wir nicht einfach mit all dem aufhören können, um stattdessen alternative Lebensweisen zu erkunden.

Wir müssen zu den Wurzeln des Problems vordringen, zum Kern der menschlichen Psyche, und erkennen, dass ein gemeinschaftliches soziales Handeln mit Änderungen im Leben jedes einzelnen beginnt. Wir können Individuum und Gesellschaft nicht voneinander trennen. Wir alle haben die Gesellschaft verinnerlicht, indem wir ihr Wertsystem annehmen, und die Prioritäten akzeptieren, die Staat, Regierung und politische Parteien für uns ausgearbeitet haben. Wir sind ein Ausdruck des Kollektiven, wiederholen die für uns geschaffenen Muster und sind glücklich, weil uns physische und wirtschaftliche Sicherheit, Behaglichkeit, Freizeit und Unterhaltung geboten werden. Wir sind besessen von der Idee der Sicherheit, und Gedanken an die Zukunft quälen uns weit mehr als die Verantwortung für die Gegenwart.

Vimala Thakar

und die ZEGG Gemeinschaft

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Das Sommercamp Team

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